Traumlinge

DIE SCHÖPFUNG DER TRAUMLINGE UND TRAUMALBEN

"Wenn man die Welt nicht mehr versteht, sollte man sie durch eine Kristallkugel betrachten. Sieh, dies ist der Stern des siebten Kontinents."

Zitat: Tiras Traumfänger (Traumlingschamane)

Als die Titanen sich das erste mal zur Ruhe legten, erschufen sie eine neue Dimension: Die Traumebene. In ihr lebten die ersten den Traumlinge. Ja, die Traumlinge waren schon vor den Göttern da, wenngleich sie auch wesentlich weniger mächtig zu sein scheinen. Fortan sollte für jeden ersten Traum eines Lebewesens ein weiterer Traumling geboren werden. Lange Zeit lebten die Traumlinge in der wunderbaren Traumebene. Eine Dimension, die durch die Träume aller Geschöpfe und Kreaturen geformt wird. Es war ein schöner Ort, an dem die Wünsche aller Lebewesen Gestalt annahmen. Doch mit der Geburt des Titanen, dessen Name nicht genannt werden darf, änderte sich all dies. Dieser Titan war eifersüchtig, denn er glaubte, der Erste bevorzuge die schwächlichen Traumlinge. Sein Zorn darüber war so groß, dass er diese wunderbaren Schöpfungen zwar nicht vernichten, aber beflecken wollte. So schuf der, dessen Name seither nicht mehr genannt werden darf, mit seinem ersten Traum keinen Traumling, sondern den ersten Traumalb. Dieser Traumalb richtete in der Traumebene verheerenden schaden an und durch diesen Schaden bekamen viele Lebewesen nun Albträume. Waren diese Albträume besonders schlimm, wurden weitere Traumalben geboren. Durch die schlimmen Träume entstanden auch die ersten negativen Gedanken, Hass und Zorn in vielen Lebewesen.

WIE SEHEN TRAUMLINGE UND TRAUMALBEN AUS?

Traumlinge haben eine schneeweiße Haut und dunkelblaue Haare. Ihre Lippen und Fingernägel sind ebenfalls dunkelblau. Sie haben lange spitze Ohren und einen weißen, ca. 1m langen Schwanz mit einer blauen Quaste. Die Gewänder der Traumlinge ähneln denen der Chirotai (indianische Kulturen), jedoch bevorzugen sie Kleidung in blauen und weißen Farben. Traumlinge haben eigentlich immer einen Beutel mit Murmeln dabei, denn sie lieben diese kleinen Glasperlen und denken sich Spiele und Rituale damit aus. Auch Traumfänger, Traumtagebücher oder ähnliche Dinge gehören zum Repertoire eines Traumlings. Wie die Chirotai leben sie in Zelten. Manche Stämme bevorzugen Tipis, andere wiederum kuppelartige Zelte. Traumalben sehen prinzipiell genauso aus wie Traumlinge, haben jedoch eine pechschwarze Haut und feuerrote Haare. Sie sind oftmals Einzelgänger, treten aber gelegentlich auch in kleinen Verbänden auf. Man sagt, sowohl Traumlinge, als auch Traumalben, seien sehr gute Bogenschützen, besser sogar noch, als die Elben.

TRAUMTAFELN

 

Traumlinge konnten sich bereits lange vor allen anderen Völkern durch Hieroglyphen verständigen. Diese ritzten sie in runde Platten aus Holz, Ton oder Metall. Durch eine gleichmäßige Spirale, das Symbol für die Traumebene, wurde der Bereich festgelegt, an dem die Hieroglyphen entlang geschrieben wurden. Gelesen werden die Traumtafel von Innen nach Außen. Im Zentrum befindet sich eine große Hieroglyphe, die das Thema der Traumtafel beschreibt oder ein Loch, durch welches man mehrere Tafeln auf einem runden Stab ordentlich aufbewahren konnte.